So könnte dein Job aussehen

Du springst dann ein, wenn der Betriebsleiter oder die Betriebsleiterin auf einem Hof ausfällt. Es kann sein, dass deine Einsätze im Voraus geplant sind und es kann passieren, dass du sofort losmusst. Du sorgst dafür, dass der Betrieb weiterläuft und sich die Familie keine Sorgen machen muss. Wenn einer fehlt, dann bist du da und hilfst.

Du übernimmst einen landwirtschaftlichen Betrieb. Manchmal mit sehr guter Einarbeitung, manchmal aber auch von jetzt auf gleich. Nehmen wir ein konkretes Beispiel, um dir einen möglichen Einsatz zu erklären.

Ein Bauernhof mit 120 Milchkühen und 40 Hektar Ackerland wird von einer Familie bewirtschaftet. Der Betriebsleiter ist derjenige, der die meiste Arbeit auf dem Hof erledigt. Fällt er aus, steht der Betrieb im Grunde still. Nach dem morgendlichen Melken hat er einen Unfall, bricht sich zum Beispiel sein Bein. Er fällt sofort aus, kann einige Wochen nicht mehr arbeiten. Aber seine Kühe müssen gemolken werden – und zwar noch am selben Tag.

Jetzt kommst du als Betriebshelfer ins Spiel. Du übernimmst sofort die notwendigen Aufgaben auf dem Hof, du hältst ihn am Laufen. Auch wenn sich dein Beruf Betriebshelfer nennt, bist du viel mehr als ein einfacher Helfer. Du wirst zum Betriebsleiter, du übernimmst die wichtigen Arbeiten und bist auch für die Familie eine echte Stütze.

Du bist eine hochwertig ausgebildete und flexible Arbeitskraft. Durch deine wechselnden Einsätze lernst du viel in kurzer Zeit. Du bist nicht betriebsblind. Die Betriebe profitieren von deinem Fachwissen, oft kannst du diese an einigen Stellen sogar optimieren.  

Dein Einsatz endet dann, wenn der Betriebsleiter wieder fit ist. Bis dahin bist du die Stütze – manchmal auch menschlich.

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