Deine Ausbildung zum Betriebshelfer

Als Betriebshelfer musst du jede Menge landwirtschaftliches Fachwissen mitbringen. Denn auch wenn sich deine Berufsbezeichnung ein bisschen nach Aushilfskraft anhört – das bist du nicht. Du übernimmst den kompletten Betrieb und es ist deine Aufgabe, dass der mit dir weiterläuft.

Damit das reibungslos funktioniert, musst du dir bestimmte berufliche und theoretische Kompetenzen aneignen. Denn: Betriebshilfe ist kein erlernbarer Beruf, es ist eine Tätigkeit. Im ersten Schritt absolvierst du die Ausbildung in einem sogenannten Grünen Beruf. Das sind 14 Berufe, die dir verschiedene Kenntnisse für die Agrar- und Ernährungsbranche vermitteln. Aber Achtung, nicht jede Ausbildung ist für deine Tätigkeit als Betriebshelfer geeignet. Dazu zählen zum Beispiel der Revierjäger, der Fischwirt oder der Brenner.

Deine landwirtschaftliche Ausbildung musst du erfolgreich abschließen. Danach bist du grundlegend für deinen neuen Job qualifiziert. Trotzdem ist es empfehlenswert, dass du wenigstens ein Jahr Berufserfahrung in der Landwirtschaft sammelst. Danach kann dich dein Weg noch zu einer Landwirtschaftsschule führen. Hier lernst du drei Semester lang, wie du einen landwirtschaftlichen Betrieb führst, dir werden Handlungs- und Entscheidungskompetenzen vermittelt. Während dieser 18 Monate dauernden Ausbildung wirst du zwei Wintersemester theoretisch unterrichtet, den Sommer verbringst du auf einem Betrieb.  

Wenn du alle deine Prüfungen bestanden hast, darfst du dich ganz offiziell „Staatlich geprüfter Wirtschafter für Landbau“ nennen. Jetzt stehen dir wirklich alle Türen offen und du kannst als Betriebshelfer das Land am Laufen halten.

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